1.Sf3
Sf6
2.c4
g6
3.Sc3
Lg7
4.e4
c5
5.d4
cxd4
6.Sxd4
d6
7.Le2
0-0
8.0-0
Sc6
9.Le3
Sxd4
10.Lxd4
Le6
11.f4
Tc8
12.b3
Da5
13.f5
Ld7
14.a3
[ Shredder zieht 14.Tf2
in Erwägung, was der Vorbereitung eines weißen Spiels in der f-Linie dienen kann. Aber nach 14...e6
( 14...a6
15.a3
Tfe8
16.b4
Dc7+/=
) 15.fxe6
fxe6
16.Dd3
Sh5=
ist das Spiel ausgeglichen.; 14.Tb1
bekannt aus einer Partie Majoob-Ryahl, Esfahan 2005, ist ebenfalls gut. In der Partie ging es wie folgt weiter: 14...Lc6
andere Möglichkeiten: ( 14...Db4
15.a3
Da5
( 15...Dxa3
16.Ta1
Db4
17.Txa7+/-
) 16.b4
Dc7+/=
; 14...Dc7!?
15.Dd3
a6
16.a4
Tfe8+/=
; 14...e6
15.fxe6
fxe6
16.Dd3
a6
17.e5
dxe5
18.b4
Dc7
19.Lc5
e4
( 19...Tf7
20.Ld6
) 20.Sxe4
Lc6
21.Sg5
Tfe8
22.Ld6
Dd8
23.Tbd1+/-
und Weiß ist klar im Vorteil. Die schwarze Stellung ist sehr beengt und es ist nicht ersichtlich, wie ein aktives Gegenspiel aufgezogen werden könnte. Zudem ist der isolierte Bauer auf der e-Linie eher schwächlich als ein baldiger Kandidat für einen Marsch nach vorn) 15.b4
Dd8
16.Dd3
b6
17.Tf3
Sd7+/=
]
14...Lc6
[ 14...Tfe8
15.b4
Dc7
16.Dd2
Dc6+/=
; 14...Dc7
steht bei Shredder hoch im Kurs, gefiel mir aber nicht. Es könnte folgen: 15.Dd3
Lc6
16.b4
b6
17.Sd5
Dd8
( Vielleicht ist 17...Dd7
besser. Es sagte mir aber nicht zu, weil die Dame von hier aus keinen Einfluss auf f6 bekommt, ich diese Option aber wahren wollte. Nach 17...Dd7 würde ein Aufziehen des e-Bauern eine Figur kosten.) 18.Tad1
Te8
( 18...e6
19.Sxf6+
Lxf6
20.fxe6
( 20.b5
Lxd4+
21.Dxd4
e5
22.Dd3
( 22.Dxd6
Dxd6
23.Txd6
Lxe4=
) 22...Lb7
23.f6
h6+/=
) 20...fxe6
( 20...Lxd4+
21.Dxd4
fxe6
22.Txf8+
Dxf8
23.Lg4+/-
) 21.Lg4
( 21.Lxf6
Txf6
22.Dxd6
Txf1+
23.Lxf1
Dxd6
24.Txd6+/-
) 21...Lxd4+
22.Dxd4
Txf1+
23.Txf1+/-
) 19.Tf3
Sd7
( 19...e6??
20.Sxf6+
Lxf6
21.Lxf6
Dxf6
22.fxg6+-
) 20.Lxg7
Kxg7
21.De3+/=
; In der Partie Kortschnoi - Granda Zuniga, Buenos Aires 1993, setzte Schwarz mit 14...Dd8
fort. Es folgte 15.b4
b6
16.Dd3
Lc6
17.Tad1
Tc7
18.De3
Da8
19.Lxf6
Lxf6
20.Sd5
Lxd5
21.Txd5
Tfc8
22.Tfd1
Dc6
23.c5
bxc5
24.bxc5
Le5
25.Lb5
Dxb5
26.cxd6
Dxd5
27.Txd5
Lxd6
und die Partie endete mit einem Remis im 51. Zug. Die nach dem 27. Zug erreichte Stellung gefiel mir aber aus der Sicht von Schwarz nicht. Deshalb erschien mir die Abweichung mit 14...Lc6 gerade passend zu sein.]
15.Sd5
[ Weniger ambitioniert ist 15.b4
Dc7
16.Dd3
b6=
]
15...Dd8
Ich denke, dass die Entscheidung, die ohnehin vor einer Anrempelung stehende Dame unter Deckung des auf e7 stehenden Bauern zurückzuziehen, richtig war, um den stark stehenden weißen Springer dann mit ...e6 zu vertreiben. Eine Alternative hätte das Schlagen auf d5 mit dem Lc6 oder dem Sf6 sein können, wobei ich eher zum wenig wirksam stehenden Läufer tendiere. Die sich ergebenden Verwicklungen sind recht übersichtlich, z.B.: [ 15...Lxd5
16.exd5
( 16.b4
Dc7
17.exd5
Sd7
18.Lxg7
Kxg7=
; 16.cxd5?
Sxe4!
( 16...Sd7
17.fxg6
fxg6
18.Txf8+
Txf8=
) 17.Lxg7
Kxg7
18.Dd4+
Sf6-/+
) 16...Se8
( 16...Sd7
17.Lg4
Tc7
18.Lxg7
Kxg7+/=
) 17.g4
Lxd4+
18.Dxd4
Dc5+/=
; oder aber mit dem Springer: 15...Sxd5
16.exd5
( 16.cxd5
Lb5
) 16...Ld7
17.Lg4
Tc7
18.h4
Le5+/=
]
16.Dd3
[ 16.fxg6
hxg6
( 16...fxg6
17.Dd3
e6
18.Sc3
Sd7=
) 17.Dd3
Sd7
18.Tad1
Lxd5=
; 16.Lf3
e5
( 16...e6
17.Sxf6+
Lxf6
18.Lg4
Lxd4+
19.Dxd4
Dh4=
) 17.fxe6
( 17.Sxf6+
Lxf6
18.Le3
) 17...fxe6
18.Sxf6+
Lxf6=
]
16...e6
[ 16...a6
17.Tac1
e6
18.fxe6
fxe6=
; jetzt scheitert 16...e5
wegen 17.Sxf6+
Lxf6
18.Lxa7
b6
19.De3
(diese Ressource stand nach 16.Lf3 e5 noch nicht zur Verfügung, da sich die Dame noch auf ihrem Ausgangsfeld befand)]
17.Sxf6+
[ 17.Sc3
De7
18.Tad1
b6=
]
17...Lxf6
18.Tad1
[ 18.Lg4
Lxd4+
19.Dxd4
Dh4=
; 18.fxe6
fxe6
19.Lxf6
Txf6=
]
18...Lxd4+
19.Dxd4
Dg5
20.Lf3
Tce8
immer die gleiche Frage: mit welchem Turm wohin? Und hinterher sieht man dann allzu oft, dass die verworfene Alternative wohl doch besser gewesen wäre. Diesmal aber wohl nicht! [ 20...Tfd8
21.fxe6
fxe6
22.Dxa7
Ta8
23.Dd4
Txa3
24.c5
Txb3
25.cxd6
De3+
26.Dxe3
Txe3
27.Kf2
Tc3
28.e5
; auch 20...e5
gefällt mir nicht wegen z.B. 21.Dd2
Dxd2
22.Txd2
gxf5
23.exf5
Lxf3
24.Txf3
Tc6
25.Tg3+
Kh8
26.Tgd3
Td8
27.f6+/-
]
21.Dd2
[ 21.Dxa7
führt geradewegs in eine wüste Prügeleien, an deren Ende Shredder jeweils - zu Unrecht - einen deutlichen Vorteil bei Weiß sieht. Rybka beurteilt die jeweiligen Schlussstellungen zutreffend mit =. 21...Ta8=
22.Dd4
Txa3
23.fxe6
Txb3
24.Dxd6
Te8
25.exf7+
Kxf7
26.Lg4+
Kg7
27.Ld7
Td8
( 27...Te7
28.Lxc6
bxc6
) 28.De6
( 28.Dd4+
Kh6
29.Tf7
De3+
30.Dxe3+
Txe3=
; 28.h4
Dxh4
29.De5+
Kh6
30.Tf7
Dxe4=
) 28...De3+
( 28...Kh6
29.Kh1
Txd7
30.Txd7
Lxd7=
) 29.Kh1
Txd7
30.Txd7+
Lxd7=
]
21...Dxd2
22.Txd2
exf5
23.exf5
Te3
24.Lxc6
bxc6
25.Txd6
Txb3
26.Tf3
mehr denn je trägt die Partie nach einem Abtausch der beiden Türme den Atem des Remis in sich. Andere Versuche bringen aber auch nichts, z.B. [ 26.a4
Ta3
27.Txc6
Txa4=
; und nach dem sehr passiven 26.Ta1
kann sich Schwarz aussuchen, ob ebenfalls nur reagierend 26...Tc8
spielen will oder ( sogar etwas frecher 26...Te8
versucht, z.B. mit der Folge 27.Txc6
Te2
28.f6
h5
29.Tc8+
Kh7
30.Tf8
Tbb2
und Schwarz ist das Remis durch Dauerschach sicher.) ]
26...Txf3
[ Shredder will hier 26...Tb1+
spielen und hält auch 26...Tb6 für besser als den Partiezug. Da der Turmtausch das angestrebte Remis deutlich schneller in Reichweite bringt, halte ich nichts von den Vorschlägen der Maschine. Nach 26...Tb1+ hätte folgen können: 27.Kf2
( 27.Tf1
Tb2
( 27...Tb3
zaubert die Partiestellung nach 25...Txb3 auf das Brett zurück) 28.fxg6
hxg6
29.Txc6
Te8=
) 27...Tc8
( 27...Tb2+
28.Kg3
gxf5
29.Txc6
Te8=
) 28.Kg3
Tb7
29.h3
a5=
]
27.gxf3
Tc8
[ 27...gxf5
würde Weiß ohne Not zu einem Freibauern auf der c-Linie verhelfen 28.Txc6
Te8
29.Kf2
]
28.f6
h6
29.h4
[ auf 29.Kf2
folgt 29...g5=
]
29...g5
30.h5
1/2-1/2